Über mich als Coach

Gallup certified Strengths Coach

Vielleicht bin ich nicht Ihr traditioneller Coach. Ich habe keinen der gängigen Titel, bin weder Erwachsenenbildner noch habe ich Wirtschaft studiert. Ich bin ein Kopfmensch, was im ersten Augenblick sicher ungewöhnlich ist für einen Coach – wäre da nicht das Herz wichtiger?

Wie komme ich denn dazu, zu coachen? Dazu müssen Sie etwas über mich wissen:

Wer bin ich als Mensch?

Diese Frage habe ich mir vor einiger Zeit intensiv gestellt. Da war ich über 50, Lehrer einer lokalen Freikirche, und hatte nach über 30 Jahren in der Informatik endlich den Mut gefunden, diesen Beruf zu verlassen.

Wo ich war

So ganz freiwillig geschah dies nicht. Die letzten Jahre hatten ihren Tribut gefordert. Zu lange hatte ich mich selbst verleugnet. Um Familie, Gemeinde und Arbeit unter einen Hut zu kriegen und meiner Rolle als Ernährer gerecht zu werden, hatte ich mich in die Rolle des Programmierers drängen lassen.

Ein paar Jahre zuvor war ich noch als CTO einer Firma im Bereich Web und Künstliches Leben unterwegs. Ein spannendes Leben mit ständig neuen Herausforderungen. Ein Leben zwischen Zürich, St. Petersburg, Boston und Frankfurt.

Als die Firma Konkurs ging, wollte ich kürzer treten. Eine 40-Stunden-Woche war zu verlockend und gab mir die Freiheit, mich der Kirche mehr zu widmen.

Der Nachteil: es entsprach nicht meinem Wesen. Es gab nichts Neues zu lernen, die Probleme blieben ständig die gleichen. Nach jeweils 2-3 Jahren an einer Stelle war ich unterfordert und gleichzeitig ausgebrannt.

Wer ich war

Immer mehr war ich im Konflikt mit mir selbst. Ich versuchte, der zu sein, den man wollte – so dachte ich wenigstens. Weniger kopflastig, mehr Emotionen, grösseres Einfühlungsvermögen, grössere soziale Kompetenz und Freude an Beziehungen.

Mein Ideal war, zu werden wie Jesus. Der Jesus, den ich gepredigt und vor Augen gemalt bekam. Siehe oben.

Gleichzeitig war ich im Beruf jemand total anderes. Analytisch, auf die Bildschirmarbeit fixiert, kopfgesteuert, problemorientiert.

Wer ich bin

Durch den Gallup StrengthsFinder habe ich herausgefunden, wer ich wirklich bin. Das zeigt sich in meinen grössten Talenten und Stärken. Es sind dies:

Vorstellungskraft: Ich sprühe vor Ideen. Ich verbinde, was für andere nicht zusammengehört, und erarbeite so unkonventionelle Lösungen.

Wissbegier: Es gehört für mich einfach dazu, Neues zu lernen, und ich liebe eine Umgebung des Lernens. Damit meine ich nicht die klassische Schule, sondern den zielgerichteten Austausch mit gescheiten Köpfen und das Selbststudium. Lesen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Und Lehren erst …

Behutsamkeit: Wenn ich etwas umsetze, dann nach eingehender Überprüfung. Ich kenne dann die Risiken und weiss, wie vorzugehen ist, wenn sie tatsächlich eintreffen. Ich starte langsamer als andere, aber die gute Vorbereitung lässt das Projekt gelingen.

Intellekt: Die Welt in meinem Kopf ist grösser, faszinierender, farbiger als die sogenannte reale Welt. Mein Lieblingsort ist die Bibliothek in meinem Kopf, gefüllt mit Büchern und schier unendlich. Nach gründlichem Überlegen liebe ich das Gespräch mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter.

Zukunftsorientierung: Ich lebe so zwischen 10 und 50 Jahren in der Zukunft. Diese Zukunft ist grossartig. Vieles, was ich vor Jahrzehnten angedacht habe, wird jetzt Realität.

Verbundenheit: Alles ist miteinander verbunden. Das geht weit über Ursache und Wirkung hinaus. Ein gemeinsamer Sinn, vernetztes Denken. Modelle, Muster und Prinzipien.

Ich bin ein intuitiver Denker.

Was ich tue

Ich baue die Zukunft. Aber ich weiss, dass ich das allein nicht kann. Darum möchte ich so viele Menschen wie möglich dahin führen, dass sie selber erkennen, wer sie wirklich sind. Nur so können wir diese grosse Aufgabe gemeinsam angehen und meistern.

Darum möchte ich Sie coachen. Entweder als Einzelperson, damit sie Ihre Talente und Stärken erkennen, lieben und einsetzen lernen. Oder als Führungskraft oder Pastor, damit sie andere gemäss deren Stärken einsetzen können. Oder als Teams, ja ganze Firmen oder Gemeinden, damit sie besser zusammenarbeiten können.

Damit wir Exzellenz erreichen in dem, was wir tun und sind.

Hier können Sie meinen Flyer herunterladen: Flyer Coaching.