Menschen mit einem stark ausgeprägten Integrationsbestreben nehmen andere an. Sie haben einen Blick für Menschen, die sich ausgeschlossen fühlen und integrieren diese in ihre Gruppe.

So weit Gallup.

Es ist doch wichtig, dazuzugehören. Schon Abraham Maslow hat dies als Teil der sozialen Bedürfnisse eines Menschen gesehen. Und Sie möchten gerne dazu beitragen, dass niemand ausgeschlossen ist.

Darum meiden Sie auch Zirkel, welche sich selbst als exklusiv bezeichnen und irgendwelche Kriterien für einen Beitritt angeben, seien dies Intelligenz, Abstammung, Beruf, oder Geschlecht.

Natürlich ist es für Sie klar, dass auch Frauen Golf spielen können, obwohl Golf folgendes bedeutet: „Gentlemen only, Ladies forbidden“. So waren die Clubs gekennzeichnet.

Sie wollen alle integrieren. Oft wird das als Toleranz gegen Andersartige und Andersdenkende ausgelegt. Sie aber denken eher, dass alle Menschen gleich sind, insbesondere gleich wertvoll und wichtig.

Abgrenzung gegen andere Talente

Während Sie sich dafür einsetzen, dass Aussenseiter akzeptiert werden, will Harmoniestreben, dass sich alle Mitglieder gut verstehen.

Höchstleistung nimmt nur diejenigen Personen zur Gruppe hinzu, welche den Ansprüchen genügen, insbesondere an die Leistungsfähigkeit.

Anders als Entwicklung geht es Ihnen primär um die Integration, nicht um die Förderung.

Bindungsfähigkeit investiert in Freunde, Sie aber in Aussenstehende.

Verbundenheit sieht die unsichtbare Einheit von allem, während Sie die unsichtbare Abgrenzung sehen.

Schatten- und Sonnenseiten

Sie verursachen oft überfüllte Sitzungen, begrüssen jeden Flüchtling, lassen Projekte scheitern und verhindern Fortschritt, weil niemand zurückgelassen werden darf. Andererseits verringern Sie die Schere zwischen Privilegierten und Habenichtsen, schliessen Informationslücken, und schaffen Raum für Vielfalt.

Leiten mit Integrationsbestreben

Ihnen ist jegliches elitäre Denken fern, und das gibt Vertrauen.

Aussenseiter erleben ganz direkt Ihr Mitgefühl, was anderen Hoffnung gibt, denn sollten sie sich mal am Rand der Gesellschaft befinden, wissen sie, dass sie auf Sie zählen können.

Gemeinsam auf dem gleichen Informationsstand zu sein, nicht ausgeschlossen zu werden – das bringt Stabilität.