Gleichbehandlung

Menschen mit einem stark entwickelten Sinn für Gleichbehandlung achten streng darauf, andere gerecht zu behandeln. Sie streben danach, jeden einzelnen Menschen gleich zu behandeln und stellen klare Regeln auf, an die sie sich selbstverständlich auch selber halten.

So weit Gallup selber.

Regeln erlauben es, Menschen gleich zu behandeln. Gleich behandelt zu werden bedeutet Gerechtigkeit. Alle gleich zu behandeln ist richtig.

Es erlaubt, gegebenenfalls schnelle Urteile zu fällen, schnell zu reagieren und fair zu sein.

Darauf können sich alle verlassen.

Aber es geht nicht nur um Menschen. Prozesse, Richtlinien, Verfahrensweisen erlauben die konstante Durchführung von Projekten und Aufgaben.

Abgrenzung gegen andere Talente

Eine Grossmutter mit Einzelwahrnehmung beschenkt jedes Kind anders, trifft aber so genau den Wunsch eine jeden, so dass sich jeder freut. Eine Grossmutter mit Gleichbehandlung beschenkt jeden Enkel mit der gleichen Summe, damit sich keiner bevorzugt vorkommt.

Gleichbehandlung liebt Standardverfahren, Anpassungsfähigkeit die situationsgegebene Veränderung.

Disziplin geht es um den Plan, Fokus um die Konzentration, Tatkraft um den Beginn, Leistungsorientierung um das Ziel, und Gleichbehandlung um Gerechtigkeit.

Schatten- und Sonnenseiten

Wenn Gleichbehandlung nicht aufpasst, sind Regeln plötzlich wichtiger als Beziehungen oder Ergebnisse.

Wenn die Regeln aber die Bedürfnisse anderer mit einbeziehen, entsteht eine Umgebung, in der keiner bevorzugt behandelt wird. Das gibt Sicherheit.

Leiten mit Gleichbehandlung

Sie schaffen vertrauen, weil Sie weder für sich noch andere Vorteile suchen. Alle sind an die gleichen Regeln gebunden.

Der Wunsch nach Fairness und Gerechtigkeit zieht Mitgefühl für diejenigen nach sich, die dies nicht erleben. Und bringt jenen Hoffnung.

Man weiss, was man von Ihnen zu erwarten hat – das bringt Stabilität.

2 Antworten auf „Gleichbehandlung“

  1. Gerecht sein, vor allem im Verteilen von Geschenken. Meine Mutter hat es genauso gemacht. Wir waren fünf Kinder. Sie achtete auf Gleichbehandlung, wenigstens, was den Wert der Geschenke betraf. ich denke, sie wollte damit sagen: ihr seid mir alle gleich viel wert, ich bevorzuge keines. Ob das immer so genau gestimmt hat, ja stimmen konnte, ist fraglich. Trotzdem: Sie hat uns damit Wertschätzung und Liebe gezeigt. Es war ihr wahrscheinlich auch wichtig, Eifersucht und Neid unter uns Kindern zu vermeiden.

    Marianne

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