Menschen mit einem stark entwickelten Verantwortungsgefühl fühlen sich den Zusagen, die sie einmal gemacht haben, verpflichtet. Für sie zählen Werte wie Ehrlichkeit und Loyalität.

So Gallup’s Definition von Verantwortungsgefühl.

Haben Menschen mit Verantwortungsgefühl etwas zugesagt, dann stehen sie zu ihrem Wort. Das geht so weit, dass es ihnen wirklich ans Eingemachte geht, wenn das nicht möglich ist.

Es gibt nichts Schlimmeres, als eine eingegangene Verpflichtung, ein Versprechen nicht halten zu können.

Verantwortungsgefühl übernimmt Ownership.

Abgrenzung gegen andere Talente

Loyalität ist grossgeschrieben. Anders als bei der Bindungsfähigkeit geht es aber weniger um die Person, als um die Sache, das Projekt.

Tatkraft ist es gleich, ob etwas erfolgreich ist, wenn es nur etwas zu tun gibt. Verantwortungsgefühl hingegen beginnt etwas lieber nicht, wenn nicht sicher ist, dass die Möglichkeit eines sauberen Abschlusses besteht.

Verantwortungsgefühl fühlt sich schuldig, wenn etwas in die Hose geht. Bedeutsamkeit bedauert die verpasste Chance, etwas für die Nachwelt geschaffen zu haben.

Disziplin fühlt sich gut, wenn etwas gelingt. Verantwortungsgefühl gewinnt dadurch den Respekt der anderen.

Schatten- und Sonnenseiten

Menschen mit Verantwortungsgefühl haben Schwierigkeiten, Aufträge abzulehnen oder zu delegieren. Doch nur, wenn sie dies lernen, brennen sie nicht über Kurz oder Lang aus.

Dafür darf man sich sicher sein, dass ein mensch mit Verantwortungsgefühl alles gibt, eine Aufgabe erfolgreich abzuschliessen.

Leiten mit Verantwortungsgefühl

Verantwortungsgefühl ist oft das moralische Gewissen eines Teams. Dadurch wissen andere, dass nicht gemauschelt wird. Das baut Vertrauen auf.

Verantwortungsgefühl entwickelt Mitgefühl, wenn es Verantwortung übernimmt für andere.

Es bringt Stabilität, wenn ich weiss, dass die Aufgabe in guten Händen ist. Und Hoffnung.