Zukunftsorientierung

Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr …

Die Zukunft fasziniert mich. Ich lebe so 10 bis 50 Jahre in der Zukunft. Woher weiss ich das? Weil Konzepte, die ich mir als Kind erdacht habe, jetzt so langsam Wirklichkeit werden. Weil Lösungen, die ich vor 10 Jahren implementierte oder beschrieben habe, heute so langsam zum Standard werden.

Gallup beschreibt Zukunftsorientierung so:

Menschen mit einer stark ausgeprägten Zukunftsorientierung lassen sich von den kommenden Dingen inspirieren. Ihre Vorstellungen von der Zukunft beflügeln andere.

Oft male ich mir die Zukunft bis ins Detail aus. Bei mir sind es Modelle, Konzepte und Prinzipien, weniger Dinge.

Klar träumte ich als Kind von fliegenden und selbstfahrenden Autos, Städten auf dem Mond, einer Welt ohne Geld.

Doch bald holte mich die Realität ein. Menschen um mich herum sahen mit Angst in die Zukunft. Visionen von Apokalypse – sie missverstanden das Wort als Weltuntergang, dabei heisst es Enthüllung – prägten ihr Weltbild.

Lag ich so falsch? Ich sah eine wunderbare Zukunft voraus. Eigentlich mehrere Varianten davon. Und so geht es mir heute noch. Ein paar Stichworte gefällig? Vergeben Sie mir, wenn es hie und da etwas staub wird, oder etwas christlich. Schliesslich bin ich Visionär und Pastor.

Die Zukunft

Die Lebensdauer der Menschen wird sich drastisch erhöhen, und zwar bei guter Gesundheit. Bis der Tod ganz überwunden wird. Ewiges Leben. Was brauchen wir dazu? Charakter!

Geld wird abgeschafft, weil Bedarfsgüter demokratisiert werden. Das heisst, Essen, Wohnraum, Transport, Kommunikation, die Grundbedürfnisse des Menschen sind gratis. Arbeit und Lohn sind entkoppelt. Ich arbeite aus Neugierde und Freude, und um die Menschheit weiterzubringen. Kreativität, Schöpfungskraft als Grundbedürfnis und Wesenszug des Menschen.

Mobilität wird vollständig verändert. Ist es kurzfristig noch notwendig, Hilfsmittel zu verwenden, fallen diese bald weg. Als erstes wird das Risiko Menschlicher Fahrer aus dem Verkehr entfernt mit Hilfe von selbstfahrenden Automobilen. Bald werden Menschen keine Automobile mehr besitzen, sondern sie bei Gebrauch bestellen. Die Strassen- und Parkplatzflächen werden drastisch reduziert.

Mobilität wird reduziert. Entsprechende Wohnräume reduzieren die Mobilität auf ein Minimum. Erholung, Wohnen und Arbeit werden integriert. Heimarbeit oder die Arbeit in lokalen kleinen Gruppen wird durch Videosysteme, künstliche und erweiterte Realität ermöglicht.

Der Mensch erobert das Weltall. Hat Gott ein solch riesiges Weltall geschaffen, um uns zu beeindrucken und uns zu zeigen, mit welch überschwänglicher Liebe er uns versorgt? Sicher. Aber auch, damit wir uns die ganze Schöpfung untertan machen als gute Verwalter.

Und schliesslich wird es möglich sein, dass wir uns ohne Hilfsmittel bewegen. Ein Beispiel gibt es in der Bibel: Philippus. Aus Glauben mit Gedankenkraft von Ort zu Ort.

Der Mensch wird Krieg, Sünde, Tod hinter sich lassen und in seine Bestimmung kommen.

Habe ich sie abgehängt? Wenn Sie wissen wollen, wie das gehen soll, ich erkläre es Ihnen gerne.

Andere Ausprägungen

Wie Sie sehen können, arbeitet meine Zukunftsorientierung stark mit meiner Vorstellungskraft und meinem Intellekt zusammen. Zusätzlich habe ich Verbundenheit und Überzeugung in meinen Stärken.

Andere Stärkenkonstellationen werden die Zukunftsorientierung anders prägen. Vielleicht geht es um Produktoptimierungen, Teamarbeit, Visionen für die Menschen in Ihrem Umfeld.

Vielleicht sehen Sie einige Tage oder Monate voraus, vielleicht Jahre.

Wichtig ist, dass Sie vorsichtig sind und Ihre Visionen und Träume mit Bedacht teilen. Malen Sie ein Bild, gehen Sie ins Detail, machen Sie die Vision lebendig, aber nur mit Menschen, die Ihre Träume nicht zerstören. was Sie brauchen, ist Ermutigung.

Haben Sie allerdings jemanden oder einen kleinen Kreis solcher Ermutiger, können Sie Ihre Visionen auch anderen Menschen weitergeben und sie inspirieren, diesen Traum umzusetzen.

Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie alles umsetzen müssen. „Wer die Idee hatte, tut es auch.“ Das ist so falsch – ausser Sie haben die entsprechenden Stärken in Ihrem Werkzeugkasten.

Kulturelle Prägung

Oft verhindert die uns umgebende Kultur, dass unsere Visionen auf fruchtbaren Boden fallen. Manchmal kommen wir noch nicht einmal so weit und wir erlauben es uns nicht, überhaupt in gewisse Richtungen zu denken.

Die vorherrschende Zukunftsvision in meinem Umfeld widerspricht dem, was ich oben gesagt habe, diametral:

Der Mensch wird 70, wenns hoch kommt 80 Jahre alt. Die Welt wird immer schlechter und dunkler, bis Jesus kommt und alles wieder herstellt. Technik ist höchstens ein Behelfsmittel, zwar in sich wertneutral, dient aber oft der Verführung der Menschen. Warten wir darauf, bis alles vorbei ist.

Es braucht Mut, sein Denken zu verändern.

Richtet euch nicht länger nach ´den Maßstäben` dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet. Römer 12:2a, Bibel

Warum soll ich mit überhaupt darauf einlassen? Ohne Vision geht das Volk zugrunde.

Zusammenspiel meiner Stärken

Da ich in der Zukunft lebe, und mir vieles vorstellen kann, träume ich. Dabei habe ich keine Angst vor Widersprüchen, Ungewissheiten und Risiken. Denn, obwohl ich ein Träumer und Idealist bin, bin ich Realist genug, um Risiken mit einzuplanen. Und ich bin bereit, Neues zu lernen. Wenn ich genug Zeit und Raum erhalte, um über meine Visionen nachzudenken.

Nur selten geht es in meinen Visionen nur um mich – sie umfassen im Normalfall die ganze Menschheit, ja die ganze Schöpfung.

Pragmatismus liegt mir nicht. Das Hier und Jetzt ist ein Ort, den ich selten besuche. Und ich kann mich mit dem momentanen Zustand nicht anfreunden, geschweige denn zufriedengeben.

Führen mit Zukunftsorientierung

Wenn ich anderen von meinen Visionen erzähle, sollten die in der Realität verankert sein. Das bildet Vertrauen.

Manchmal sehen wir nicht nur Grossartiges in der Zukunft, sondern auch Herausforderungen. Das hilft anderen, frühzeitig darauf zu reagieren.

Fragen Sie andere Menschen, Ihnen ihre Träume zu erzählen. Helfen Sie ihnen träumen und ermutigen Sie sie. Sagen Sie ihnen, dass die Träume erreichbar sind. Sollte jemand nicht träumen können, träumen Sie für sie.

Leute haben oft Angst vor der Zukunft, weil sie diese nicht sehen können. Ihre ganze Reaktion ist oft: auch das wird vorübergehen. Da Sie jedoch weiter sehen und nicht durch die Umstände begrenzt sind, helfen Sie anderen durch die Ruhe und den Mut, den Sie ausstrahlen.

Fragen Sie aber auch nach den Gefühlen der anderen, wenn Sie die Zukunft bauen. Es nützt nichts, eine Vision zu haben und allein dort anzukommen.

Menschen werden Sie oft als Sounding Board brauchen, wenn sie über die eigene Zukunft nachdenken. Überlegen Sie sich gut, was der andere dann von ihnen braucht. Es geht wohl weniger um eine Machbarkeitsstudie, aber auch nicht um einen sofortigen Umsetzungsplan. Träumen Sie mit ihnen.

Inspirieren Sie Menschen, indem Sie Ihre Vision erzählen. Verwenden Sie Bilder, Metaphern und Beispiele.

Wo ist es mir wohl

Wenn ich über die Zukunft nachdenken, schreiben und erzählen kann, geht es mir gut. Wenn ich dabei auf Widerstand stosse, habe ich heute genug Selbstvertrauen, um meine Vision nicht gleich auf den Müll zu werfen. Ich verzweifle höchstens ein bisschen daran, dass es noch nicht so weit ist.

Am Liebsten bin ich mit Menschen zusammen, die offen sind für Neues. Ich schätze es, wenn meine Gedanken weit über meine momentane Stellung und Aufgabe hinaus gehört werden.

Schön ist es, wenn jemand mit mir träumt. Wenn ein Traum wahr wird. Wenn jemand einen meiner Träume verwirklicht indes funktioniert.

Wie zeigt sich Ihre Zukunftsorientierung?

5 Antworten auf „Zukunftsorientierung“

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.